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Mit Illustrationen von Til Mette
ORIGINALAUSGABE Paperback, Klappenbroschur, 224 Seiten ISBN: 978-3-442-39208-7 € 16,99
© Michael Holz
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Ab 8. März 2011 im Handel - "Leg los, alter Sack - da geht noch was Männer!"Meine Herren, ich bitte Sie! Wenn Sie in "den besten Jahren", also so zwischen 40 und 50 oder schon drüber sind: Lassen Sie sich nicht hängen. Das Leben geht weiter. Auch für alte Säcke. Ich habe da einiges an Methoden gegen die Versackung ausprobiert: .Sport, Meditation, Wellness, Kosmetik, Aktivurlaube, Benimmkurse, Hausmänner-Seminare. Nichts war tabu. Lesen Sie meine schonungslosen Erfahrungsberichte im neuen Buch "Leg los, alter Sack - Da geht noch was Männer." !" (Mosaik bei Goldmann, 16,99 Euro) Und genießen Sie darin die wunderbar garstigen Zeichnungen des großen Til Mette. Er zeigt, wie alte Säcke aussehen können, wenn Sie dem Zahn der Zeit nicht Paroli bieten. In diesem Buch gibt es krasse Lebenshilfe, direkt ab Werk von einem Leidensgenossen. Im ersten Buch zu diesem Thema "Alter Sack, was nun?" habe ich sozusagen eine Standortbestimmung durchgeführt und kam zu der Erkenntnis: Männer, wir sind nicht mehr jung, aber wir können es immer noch krachen lassen. Wenn auch im Schongang. In "Leg los, alter Sack - Da geht noch was Männer" zeige ich nun Wege aus der Versackung!
Sehen Sie hier einen extrem harten Action-Film zum Buch “Leg los, alter Sack”: Hier ist eine Leseprobe: Pimmelparaden und Badekappen-Schabracken Meine Erlebnisse im Schwimmbad
Eigentlich hasse ich Schwimmbäder. Wie das schon riecht; diese Mischung aus Chlor, Frittenduft und menschlichen Ausdünstungen. Alles ist nass und feucht und warm. Und dann dieser Lärm, diese entnervende Kakophonie aus Schreien, Prusten, Platschen und Gurgeln. Jugendliche machen Arschbomben. Es spritzt! Und überall um einen herum fleischige Menschen in zu knappen Badesachen. Man sieht mehr in Sachen Körper, als man möchte. Gute Güte, sind viele Deutsche tätowiert, und das oft auch noch schlecht. Aber verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich möchte in diesem Kapitel das Schwimmen lobpreisen und Ihnen sehr heftig ans Herz legen. Schwimmen ist der perfekte Alter-Sack-Sport. Definitiv! Aber man muss sich daran gewöhnen, also an die Umstände, unter denen man diesen sehr nützlichen und wirksamen Sport ausüben muss. Denn wer von uns hat schon zuhause einen Pool? Nein, man muss leider öffentliche Schwimmhallen, Erlebnis- oder Freibäder aufsuchen. Wie Sie sicherlich eingangs bemerkt haben, hasse ich all dies abgrundtief. Aber für mich - und für Sie, die Sie womöglich noch nicht regelmäßig schwimmen - bin ich dahin gegangen, wo es weh tut. Und ich härtete mich ab - um schließlich wie ein etwas bräsiger Barsch in aller Ruhe beinahe profihaft meine Bahnen zu schwimmen. Und das kam so: Bis ich 16 Jahre alt war, konnte ich nicht schwimmen. Dann lernte ich es leidlich in der Schule, blieb aber ein wasserscheuer Sack. Vor allem mochte ich es nicht, meine Birne unter Wasser zu halten. Dieses doofe Gefühl in der Nase, die gereizten Augen - nee, nix für mich. Dieser Zustand hielt bis zu meinem 52.Lebensjahr an. Wenn andere schwammen, planschte ich oder paddelte hundegleich zehn Meter, bis ich mich irgendwo erschöpft festklammerte. Meine Frau und meine Söhne - alles gute Schwimmer - verspotteten mich milde. Ich, der respektierte Gatte und Vater - wurde in Schwimmbädern behandelt, wie Opi in der Reha-Gruppe. Das tat weh, aber die Wasserscheu war stärker. Dann kam ein Bandscheibenvorfall im Nacken, eine Operation, viel Krankengymnastik und die immer wiederkehrende Aufforderung, im Rücken und Schulterbereich "Muskeln aufzubauen". Am besten durch regelmäßiges Schwimmen. Ich erklärte allen Therapeuten, dass Schwimmen bei mir hektisches Zappeln mit überstreckten Hals sei, um bloß nicht mit der Rübe unter Wasser zu geraten. Darauf hin riet mir natürlich jeder der orthopädisch Gebildeten vom Schwimmen ab. Das sei ja nun wirklich kontraproduktiv. Aber ich hatte es weiter im Nacken, war oft verspannt und steif, wo ich es nicht sein wollte. Muckibuden waren keine Alternative (siehe das entsprechende Kapitel über meine Odyssee in Sachen Krafttraining) und so haderte ich mit mir und dem fehlenden Muskelaufbau. Tja, und dann, als wieder einmal ein massiger Masseur schwärmte, wie verdammt klasse die Schwimmerei nacken-und rückentechnisch sei und ich zuhause davon erzählte, da sagte meine Frau: "Verdammt, ich bring es Dir bei, das richtige Schwimmen! Gleich heute." Und widerwillig, aber irgendwie tief drinnen doch motiviert, ging ich mit meiner Gattin Gesa in ein Freizeitbad. Ich traf all das an, was ich oben beschrieb. Hatte ich schon erwähnt, dass ich dieses ganze Aus-und Angeziehe und die engen Garderobenschränke und die von anderen Gästen eingenässten Schlüsselbänder auch scheiße finde? Egal. Gesa war eine perfekte Lehrerin....... Und ein Hörbuch gibt es natürlich auch. Und was für eines! Ich freue mich sehr, dass der von mir überaus geschätzte Schauspieler und Tatort-Kommissar Dietmar Bär das Hörbuch zu “Leg los, alter Sack – Da geht noch was, Männer” eingelesen hat. Und er hat es ganz wunderbar gemacht. Ganz vortrefflich. Wirklich knorke! Hier können Sie da mal reinhören: http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=373448 |
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